Trenk Moses
15.11.2017: WELT-COPD-TAG
COPD (Chronic obstructive pulmonary disease) oder zu deutsch: Chronisch obstruktive Lungenkrankheit ist eine Volkskrankheit, an der weltweit mindestens 800 Millionen Menschen leiden, allein in Deutschland mehr als 10 Millionen. Die Tendenz ist steigend, die Zahl der Sterbefälle und Schwerstbehinderungen durch COPD nimmt stetig zu und nimmt unter allen Krankheiten weltweit den 3. Platz ein. Leider ist diese mit Abstand häufigste Lungenkrankheit weltweit noch unterdiagnostiziert und unterbehandelt und wird z.B. im Vergleich mit kardialen Erkrankungen deutlich schlechter persistiert. Dabei sterben nach stationären Behandlungen mehr Menschen mit COPD-Verschlechterungen als mit Herzinfarkt.
Die Krankheit, die hauptsächlich bei Rauchern auftritt und durch Husten, Auswurf und Atemnot sowie durch zunehmenden Verlust der Lungenfunktion gekennzeichnet ist, galt lange Zeit als unheilbar. Heute stehen jedoch in jedem Stadium effektive Therapieoptionen zur Verfügung, die eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken. Es ist also nicht zu spät, sich einer entsprechenden Diagnostik und Behandlung zu unterziehen und vor allem, mit dem Rauchen auf zu hören.
23. Jahrestagung des Vereins „Schlafmedizin Berlin/Brandenburg“
Am 14. Oktober 2017 fand in Cottbus die 23. Jahrestagung des Vereins „Schlafmedizin Berlin/Brandenburg“ statt.
Von namhaften Referenten (Prof. Dr. med. Ingo Fietze, Dr. med. Frank Käßner, Dipl.-Stom. Valeria Käßner, PD Dr. med. Michael Herzog, Prof. Dr. Thomas Penzel) wurde über aktuelle Entwicklungen in der Schlafmedizin informiert. So standen unter anderem Themen wie der „Sinn und Unsinn von Schlaf-APPs“, die Schlafendoskopie und zahnmedizinische Aspekte der Schlafmedizin auf dem Programm.
Zudem wurde durch den Biologen Dr. Sicks erstmals in diesem Rahmen interessante Einblicke in den Schlaf von Giraffen gewährt.
NACHT DER KREATIVEN KÖPFE - Ein Erfolg auf ganzer Linie
Das Team des „Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums (ISMZ)" öffnete in diesem Jahr zum ersten Mal für diese Veranstaltung seine Pforten. Über den großen Andrang an interessierten Bürgern zum Thema der schlafbezogenen Atmungsstörungen waren wir sehr positiv überrascht.
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, das kompetent, ausdauernd und "ausgeschlafen" Rede und Antwort stand.
Nacht der kreativen Köpfe - 07. Oktober 2017
Am 07.10.2017 findet in Cottbus von 18:00 bis 24:00 Uhr die Nacht der kreativen Köpfe statt. Das Team des „Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums“ (ISMZ) lädt Sie herzlich zu einem Ausflug in die Schlafmedizin ein. Sie finden uns im neuen Eingangsbereich des Carl-Thiem-Klinikums.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ndkk.de.
Golf-Turnier der MECS Cottbus GmbH am 05.08.2017
Aus medizinischer Sicht ist regelmäßiges Golfen eine ideale Symbiose zwichen Sport und Gesundheit, für Körper und Geist.
Bewegung, frische Luft, eine lange Dauer, Belastungen bei niedrigem Puls, muskuläre Betätigung im aeroben Bereich, all diese Faktoren fördern das körperliche und auch das mentale Wohlbefinden.
Wer vier Stunden Golf pro Woche spielt, erzielt den vergleichbaren Effekt, wie jemand, der etwa 3 Stunden Powerwalking betreibt. Im Vergleich zu den allermeisten Sportarten ist Golf ungefährlich und weist eine extrem niedrige Verletzungsrate auf. Wichtig ist eine gute Vorbereitung und eine saubere technische Ausführung, denn der Golfschwung ist eine komplexe Bewegung, an der mehr als 400 Muskeln beteiligt sind. Aufwärmen und Stretching vor und nach dem Golfen, zumindest jeweils 10 Minuten, gehören zur Pflicht, um verletzungsfrei zu bleiben. Auf einer Runde von 4 Stunden werden bis zu 1400 Kcal verbraucht.
Ein letzter Vorteil des Golfens aus medizinischer Sicht sollte nicht vergessen werden. Die meisten Menschen können diesen Sport gut im Alter betreiben - mit den wünschenswerten Folgen für den Herzkreislauf, die Muskulatur und die mentale Gesundheit. Andere Sportarten, denken Sie ans Langstreckenlaufen, Tennisspielen oder auch ans Skifahren, sind gerade im Alter mit deutlich höheren Risiken verbunden.
Aus diesen Gründen lud die MECS Cottbus GmbH am 05. August 2017 zum wiederholten Male zum Golf-Turnier in den Lausitzer Golfclub e.V. ein.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns an dieser Stelle für die äußerst rege Beteiligung sowie bei allen Beteiligten für die gelungene Organisation und Durchführung zu bedanken!
Ihr MECS-Team
Gruppentreffen der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Lausitz
Am 28.06.2017 fand in den Räumlichkeiten des Carl-Thiem-Klinikums ein öffentliches Gruppentreffen der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe statt. Zu dem Thema „Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer – ist das gefährlich?“ referierten Frau Dipl.-Stom. V. Käßner (Zahnmedizin), CA PD Dr. med. habil. M. Herzog (HNO) und OA Dr. med. F. Daub (Lungenheilkunde). Zudem wurde über das neue Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum und die Arbeit der Selbsthilfegruppe informiert.
Weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe erhalten Sie unter:
"Aktionstag gesunder Schlaf" der DGSM zur Mittsommernacht am 21.06.2017
Zur Mittsommernacht, der kürzesten Nacht des Jahres, beschäftigt sich die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) mit unterschiedlichen Themen rund um den Schlaf und seiner Störungen:
- Schlafreport 2017 - Aktuelle Daten zu Schlafstörungen, Folgen und Behandlungskonzepten,Aktuelle Daten zu Schlafstörungen, Folgen und Behandlungskonzepten,
- Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom in der Schwangerschaft – Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind,Kind,
- Demenzentwicklung und gestörter Schlaf und
- Schläfrigkeit und Unfallgefahr.
Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2017
Rauchen- eine Bedrohung für die menschliche Entwicklung.
Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts.
Am 31. Mai findet der Weltnichtrauchertag statt. Während die WHO in diesem Jahr das Thema „Rauchen - eine Bedrohung für die Menschheit“ gewählt hat, ist das Motto in Deutschland: „Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts.“
Die Lungenärzte des Ambulanten Zentrums für Lungenkrankheiten und Schlafmedizin (AZLS) in Cottbus unterstützen die Kampagnen zur Raucherentwöhnung und zum Nichtraucherschutz, da sie die verheerenden Folgen des Rauchens meist zuerst im Bereich der Atemwegsorgane sehen. Es ist längst bekannt, dass auch fast alle anderen Organe und Organsysteme vom Rauchen geschädigt werden und dass dadurch die Lebensdauer um durchschnittlich 10 Jahre verkürzt wird. Jährlich sterben allein in Deutschland ca. 120. 000 Menschen an den direkten Folgen des Rauchens.
Obwohl sich die Anzahl der erwachsenen Raucher in Deutschland u.a. durch das Nichtraucherschutzgesetz reduziert hat, ist sie mit knapp einem Drittel immer noch zu hoch. Besonders hoch ist der Anteil der Raucher in den neuen Bundesländern und bei den Kindern und Jugendlichen. Auch die bei vielen so beliebte Shisha ist keine gute Alternative, sondern bietet ebenfalls viele gesundheitliche Gefahren.
Die tabakrauchbedingten Kosten betragen im Schnitt für jeden Einzelnen 1.800 € im Jahr. Zudem kommen die wesentlich höheren Kosten für Krankheiten bzw. für Medikamente, übrigens auch bei Passivrauchern. Nicht unerwähnt lassen darf man die finanziellen Ausgaben, die für die Gesellschaft entstehen, vor allem durch Arbeitsausfall, Erwerbsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit, aber auch durch die Belastung des ökologischen Systems.
Deshalb kann man gemäß dem Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertages in einem Satz zusammenfassen: Rauchen ist schon lange nicht mehr sexy, sondern macht krank, arm, einsam und hässlich!
Dr. med. Frank Käßner
Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde
Ärztlicher Leiter des AZLS Cottbus
Bild: AOK-Mediendienst
Staffelstabübergabe von Prof. Dr. Schweisfurth an Dr. Holbe und Dr. Daub
Nachtrag zum Welt-Asthma-Tag am 02.05.2017
Asthma bronchiale:
Die Wirkstoffkombination macht's!
Auch eine asthmagerechte Lebensweise trägt zum Therapieerfolg bei!
Anlässlich des Welt-Asthma-Tages wurde Dr. med. Frank Käßner, Pneumologe aus Cottbus, zu den größten Herausforderungen in der Asthmatherapie interviewt. Mithilfe der modernen Medikamente gegen Asthma, insbesondere der Kombinationen mit inhalativen Kortihoiden muss heutzutage kein Patient mehr Beschwerden haben. Eine besondere Aufgabe sieht der Experte darin, die Adhärenz der Asthmatiker zu verbessern. Neben der Therapietreue der Patienten, inklusive einer adäquaten Inhalationstechnik, spiele auch die asthmagerechte Lebensweise eine wichtige Rolle. Hierzu gehöre nicht nur der Rauchverzicht und das Vermeiden von Infekten sowie Allergieexpositionen, sondern auch die gesamte Palette der nichtmedikamentösen Maßnahmen: Ernährung, physikalische Therapie und Bewegungstherapie, inklusive regelmäßigem Sport. Außerdem sollten eventuelle Begleiterkrankungen berücksichtigt werden.
